Um Ihre Interessen zum Thema Mobilität in Rissen adressieren zu können, bitten wir Sie, uns Ihre Ansichten, Ideen, Fragen und Wünsche zeitnah zukommen zu lassen.

Was gefällt Ihnen, was ist verbesserungswürdig, was geht gar nicht?

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14 Gedanken zu “Ihre Meinung”

  • Guten Tag!
    Der Durchgangsverkehr von und nach Wedel wird immer unerträglicher. Besonders zwischen Landesgrenze und Sandmoorweg. Was sind die Konzepte zum Schutz der Anwohner?
    Wird dieser Abschnitt wenigstens mal saniert und mit Pflüsterasphalt ausgestattet? Auch der beidseitige Fußweg ist eine Katastrophe! Darf man hier noch Fahrradfahren oder soll man tatsächlich auf der engen Straße fahren? Die Stolperstellen (unzählige) besonders auf der Nordseite wurden bereits mehrfach an den Meldemichel gemeldet. Nichts passiert. Warum?

  • Verkehrsberuhigung!

    Betr. KFZ-Verkehr auf der Rissener Landstraße zwischen der Kreuzung Sülldorfer Brooksweg und der Kreuzung Klövensteenweg / Wedeler Landstraße / Alte Sülldorfer Landstraße (ESSO-Tankstelle)::

    Der Verkehr in diesem Bereich nimmt sowohl stadteinwärts in Richtung Blankenese als auch stadtauswärts in Richtung Ortskern Rissen zu.
    Besonders störend für uns als Anwohner dieses Teils der Rissener Landstraße ist die zum Teil hohe Geschwindigkeit mit der gefahren wird. Die dadurch entstehende Geräuschentwicklung bis in die Wohnungen und Häuser ist äußerst störend und belastend.
    In den frühen Morgenstunden zwischen ca. 05:00 Uhr und ca. 09:00 Uhr und nachmittags / abends zwischen ca. 16:00 Uhr und ca. 19:30 Uhr ist es besonders schlimm.
    Der LKW-Verkehr, insbesondere der Zulieferverkehr der Handelsketten in den frühen Morgenstunden sowie der LKW-Bauverkehr, welcher erheblich zugenommen hat, trägt das Übrige dazu bei.

    Unsere Forderung zum Schutz der Anwohner und Passanten in diesem Bereich deshalb:
    Tempo 30 km/h zwischen der Kreuzung Sülldorfer Brooksweg und der Kreuzung Klövensteenweg / Wedeler Landstraße / Alte Sülldorfer Landstraße (ESSO-Tankstelle).

    Was hält uns von Tempo 30 km/h in diesem Bereich ab?
    Haben die Anwohner dieses Bereiches (zum Teil “reines Wohngebiet”) und deren alltägliche Belastung durch den Straßenverkehr nicht ein Recht auf “Ruhe” und Unversehrtheit in Bezug auf Lärm und sollten die Belange diesbezüglich nicht eindeutig vorrangig gegenüber den Rechten des Durchgangsverkehrs sein?
    Mit relativ geringen finanziellen Mitteln und ohne großen bürokratischen Aufwand könnte hier einer Vielzahl von Anwohnern und Passanten kurzfristig und vor allem dauerhaft geholfen werden.

    Der Schutz von Umwelt und Anwohnern hat Vorrang!

  • Guten Tag
    Wir können uns auf noch mehr Verkehr freuen, da wir in Rissen demnächst alles zusammen gerechnet 1000 neue Wohnungen bekommen , unsere Antwort darauf ist die idiotische Verkehrsführung im Sandmoorweg und Sülldorfer Brooksweg !
    Zeitgleich sperren wir den Sülldorfer Kirchenweg so das garnichts mehr geht!
    Ab sieben Uhr morgens freuen wir uns dann auf alle Parker aus Wedel, da die seit zwei Jahren in Wedel am Bahnhof bezahlen müssen und auf Rissen ausweichen , ist ja schön umsonst hier!!!
    In Blankenese wäre das nicht möglich !! Warum kümmert sich kein wirklich kluger Kopf um die Belange der Rissener ???
    Schade Rissen war mal wirklich ein schönes Dorf bis Spekulanten es stückweise zerstören, siehe Sportplatz Iserbarg Schule!
    Schade um Rissen!!!!!

  • Lieber Bürgerverein,
    auch Fußgänger wollen mobil sein. Dafür sind gute Gehwege hilfreich. Leider ist die Pflasterung der Gehwege im Rissener Zentrum in die Jahre gekommen. Sie ist uneben und bergen dadruch Stolperfallen für Jung und Alt. Aber insbesondere für Senioren mit Gehwagen und Rollstühlen ist der “Hubbel”belag eine Belastung. Es ist eine barrierefreie Pflasterung notwendig. Wenn in Blankenese ein neuee, ebener und optisch ansprechender Gehwegbelag möglich ist, sollte dies in Rissen auch so sein.

  • Rissen in Bewegung-aber wie?

    Wenn man in unserer Wohnlage (Ende Adebarweg/Brünschentwiete) den öffentlichen Nahverkehr nutzen will, gibt es gleich mehrere Schwierigkeiten, die dann doch dazu führen, dass man mit dem Auto fährt.
    (Bösartig könnte man glauben, dass von der Politik erwartet wird, dass die Rissener so reich sind, dass sie sich und ihren älteren Kindern Autos kaufen und somit den öffentlichen Nahverkehr ja eigentlich nicht brauchen ?!)
    Für die Menschen in Rissen wie auch ältere Menschen, Familien mit Kindern, Schüler, Studenten, Gehbehinderte etc. sind diese Schwierigkeiten gravierend.
    Welche Schwierigkeiten sehe ich:
    1. Die S-Bahn (S-Bahnhof Rissen) und der Bus 189 mit den Haltestellen Kronskamp bzw. Tinsdaler Heideweg, sind nur nach einem Fußweg von ca. 20 Minuten erreichbar.
    2. Der neue „Rissener Bus“ fährt diesen Bereich Rissens auch nicht an.
    3. Die S-Bahnstrecke ist von Blankenese bis Wedel eingleisig.
    4. Die S-Bahn verkehrt nur im Berufsverkehr 10minütig, sonst nur alle 20 Minuten.
    5. Neue Servicedienste wie MOIA, enden mit ihrem Einzugsbereich in Iserbrook beim BVE, bzw. um den Sülldorfer Kirchenweg.
    6. Nach Mitternacht fahren Züge nur bis Blankenese (Wochenende), so dass Jugendliche von ihren Eltern dort nachts abgeholt werden müssen, da es sonst nur die stündlich verkehrenden Nachtbusse gibt, bzw. dann ein Taxi teuer bezahlt werden muss.

    Irgendwie fühle ich mich in Rissen, hinsichtlich des öffentlichen Nahverkehrs, abgehängt.
    Rissen ist ein Hamburger Vorort, wird aber schlechter bedient als z.B. Pinneberg in Schleswig-Holstein.
    Wenn man möchte, dass mehr Rissener den öffentlichen Nahverkehr nutzen, um den Straßenverkehr zu entlasten, bedarf es zunächst des zweispurigen Ausbaus der S-Bahnstrecke.
    Natürlich gibt es dabei Schwierigkeiten, zwei Straßenquerungen(mit Schranken) müssten durch Tunnel oder Brücken ersetzt werden.
    Dies hätte man z.B. in Sülldorf doch angehen können, das Grundstück neben dem Bahnhof wurde gerade neu bebaut…. verpasst…
    Aus Wedel und Umgebung kommen mehr und mehr Pendler, besonders, wenn der Businesspark gebaut wird, wird der Verkehr zunehmen.
    Die Zufahrten von Rissen nach Wedel, und umgekehrt, sind bis auf die Wedeler Landstraße, verkehrsberuhigt umgebaut worden, mit LKW Verbot. Da wurden die Wedeler bewusst ausgebremst.
    Das ist für die dortigen Anwohner sicherlich sehr angenehm, ist meiner Ansicht nach aber eine gravierende Ungerechtigkeit für die Bewohner der Wedeler Landstraße. Sie haben jetzt den vollen Gesamtverkehr.
    Die Wedeler Landstraße ist als einzige „normale“ Straße verblieben, dies ist für die dort wohnenden Rissener eine Zumutung.
    Die Wedeler Landstraße vierspurig umzubauen geht auch nicht. Das „Canyon“ fortzusetzen macht ebenfalls überhaupt keinen Sinn. Diese Schnellstraße wäre nur ca. 3 Kilometer lang, es gibt in Wedel keine Fortsetzungsmöglichkeit. Es wäre ein riesiger Bauaufwand mit Brücke etc. für eine Ministrecke, ein Koloss in einer schönen Feldmark.
    Mit der Weiterführung des Canyons müsste eins der schönsten Landschaftsschutzgebiete hier in Rissen geopfert werden. Ein bäuerlich genutztes Gebiet, ein Gebiet mit seltenen Tieren und Pflanzen, ein Naherholungsgebiet für die Rissener und Gäste.
    Auch würde der Bau dieser „Kurzautobahn“ einen drohenden Verkehrs-Kollaps nicht vermeiden. Es muss dazu endlich die Alternative der doppelgleisige S Bahn mit einer kürzeren Taktung angegangen werden.
    Denn, wenn es alle 10 Minuten eine Zugverbindung und in der Berufsverkehrszeit alle 5 Minuten eine S-Bahn gibt, wären sicherlich mehr Rissener ( und auch Wedeler) bereit die S-Bahn zu nutzen.
    Wieso die DB, laut Stellungnahme an Frau Krischok, hier keine Notwendigkeit sieht, ist mir rätselhaft!
    Da ist, meiner Ansicht nach, nun die Politik gefragt, es gemeinsam anzugehen: Hamburg mit Wedel/ dem Landkreis Pinneberg…
    Auch sollte die Konzession für MOIA erweitert werden, Rissen mit umfassen.
    Von MOIA erfuhr ich, dass eine Vergrößerung der Konzession von der Stadt Hamburg abhängig ist.
    Ich bitte Sie, sich für die Erweiterung der Konzession für unseren Stadtteil einzusetzen.

  • Ich begrüsse es sehr dass wir nun ein Verkehrsmittel nur für Rissen haben, es erleichtert allen Bürgern ohne Auto auch an entlegenere Gebiete von Rissen zu gelangen. Mein Wunsch wäre eine Haltestelle
    am Seniorenheim Wittenbergen damit könnte man als Besucher des Altenheims sowohl auch zum Wittenbergener Strand gelangen, beides ist ohne Auto, besonders für ältere Mitbewohner kaum möglich.

  • Die in den letzten Jahren stark angewachsenen PKW Verkehrsströme in Wedel und Rissen, sind primär durch Berufspendler aus dem Umland aber auch durch den Neubau von Betrieben an der Industriestraße verursacht. Der geplante Businesspark wird weitere 6000-8000 PKW Fahrten pro Tag generieren. Somit trägt die Stadt Wedel (die ja auch den Nutzen der zusätzlichen Gewerbesteuereinnahmen hat) besondere Verantwortung durch entsprechende Planungen und konkrete Maßnahmen, den Verkehr zu bewältigen.
    Auf eine diesbezügliche Anfrage bei der Stadt im Jahre 2019, erhielt ich eine Verkehrstechnische Stellungnahme aus dem Jahre 2013 (mit Verkehrsdaten aus dem Jahre 2012!). Dieses Gutachten berechnet auf komplizierte Art und Weise Verkehrsströme und macht eine Reihe von optionalen Vorschlägen für zusätzlichen Busverkehr von den S-Bahnhöfen Blankenese oder Rissen.
    Zum Thema Radverkehr gibt es keine Einlassungen. Kein Wort auch zu neuen Lösungen für den S-Bahnverkehr.
    Nun gut. Dies ist auch nur ein Gutachten und war wahrscheinlich eine notwendiger Teil der Unterlagen für den Bebauungsplan des Businessparks.
    Was ich mir von der Stadt Wedel gewünscht hätte sind konkrete Planungen bezüglich Radverkehr (testen Sie mal die Industriestraße auf Eignung für Radfahrer) und S-Bahn. Aber hier bleibt man vage und sagt lediglich, dass man natürlich beides verfolgt. Lediglich der Ausbau der Industriestraße an der Ecke zur B 431 scheint konkret geplant zu sein, mehr nicht.
    Wie bereits in vorherigen Kommentaren dargelegt, ist der Ausbau der S-Bahn ein absolutes Muss: eine Taktfrequenz von 10 Min ist das Minimum und 5 Min wünschenswert. Eine zusätzliche S-Bahn Haltestelle zwischen Rissen und Wedel mit Zubringerbussen für die Arbeitsstätten an der Industriestraße und dem Businesspark ist Pflicht.
    Ich hoffe, dass das Thema Verkehrswende nach und nach auch im Rathaus der Stadt Wedel ankommt. Zumindest heute ist davon nichts zu spüren.

  • Hallo, wie viele Kommentare hier auch, fordere ich den Bürgerverein auf sich für einen zweigleisigen S-Bahn Ausbau einzusetzen! Nur dann kann im Schienenverkehr mehr Zuverlässigkeit erreicht werden und der 10 min Takt verläuft zuverlässig. Bei den Investitionen müsste die Stadt die Bahn unterstützen. Auch Enteignungen müssten zur Not durchgeführt werden. Ich sehe dringenden Handlungsbedarf.
    Mit freundlichen Grüßen
    W. Reichwein

  • Dass die S-Bahn einen 10-Minutentakt bekommt, werden wir nicht erleben. Einen 5-Minuten Takt für Hamburg nie. Dafür ist Rissen in den Augen der Hamburger Bürger und Politiker “die da draußen auf dem Dorf”, Hamburg hört in Blankenese auf.

    Auf der anderen Seite ist die Großstadt Wedel wenig daran interessiert ihre Verkehrsprobleme zu lösen. Wenn der Stau nicht mehr zwischen Sandmoorweg und Industriestraße steht, dann käme er ja an der Kreuzung Rissener Str. / Rudolph-Breitscheidstr.. Dafür hat Wedel keine Lösung. Auch eine grundlegende Verbesserung der Radverbindung zwischen Wedel und Rissen hinter der S-Bahn ist für Wedel nicht interessant und wird bis Sanktnimmerlein verschoben.

    Aber was tun die Rissener innerhalb ihres Dorfes? Vielleicht setzt sich der Bürgerverein mal für eine Fahrradstraße Nagelshof / Voßhagen ein. Dort sind 2 Schulen und der Fahrradparkplatz ist randvoll. Er könnte noch voller werden, wenn die lauf- oder radfaulen Kinder nicht unbedingt mit dem Auto zur Schule gebracht werden müssten, die dann auch noch in der schmalen Straße die Radfahrer gefährden. Desgleichen gilt für die Grundschulen Iserbarg und Marschweg. Für die Sportplätze am Marschweg sowieso.

    Wenn man dann mal über ein Verkehrskonzept nachdenkt kann auch das Dorfzentrum attraktiver werden. Vielleicht auch mal darüber nachdenken, ob man die 4 Spuren im Canyon noch als Parkplatz (Stau) braucht. Zurückbauen und die beiden Rissener Dorfhälften miteinander verbinden.

    Aber zurück zur Realität – man oder frau müssen mit dem Auto einkaufen fahren und suchen Parkplätze, die nunmal nicht vermehrbar sind.

  • Liebe Mitglieder des Rissener Bürgervereins,

    Ich bin gebürtige Rissenerin Jahrgang 1950. Mein Wohn- und Lebenskreis ist seit ca. 45 Jahren die Nordheide. Mein Vater ist Hamburger und wohnt bereits seit 1928 in Rissen in der Randlage, außerhalb der Ortsmitte.
    Die Mobilität ist im Alter von über 95 Jahren nicht mehr gegeben. Wege ins Einkaufszentrum sind für ihn allein nicht machbar, ein Arzttermin kann zu Fuß ebenfalls nicht wahrgenommen werden. Das gilt auch für die Teilnahme an interessanten Veranstaltungen, die in Rissen angeboten werden. Ein älterer Mensch kann somit allein nicht an einer sozialen Gemeinschaft teilhaben. Eine Ausgrenzung und Vereinsamung eines geistig regen und vielfältig interessierten Menschen ist die Folge.
    Wäre nicht ein älterer Nachbar da.

    Mir ist nicht bekannt, dass mein Vater als Mitglied der evangelischen Kirche jemals von der Kirchenleitung gefragt wurde, ob er sich zu einem Besuch freuen würde, in unregelmäßigen Abständen.
    Das ist bedauerlich und erschreckend, zumal mein Vater über Jahrzehnte interessierte Rissener im Gemeindehaus mit plattdeutschen Vorlesungen viel Freude bereitet hatte.

    Noch ist ein Mensch in diesem betagten Alter ein lebender Zeitzeuge. Gedanken, Erlebnisse und komische erheiternde Gegebenheiten könnten ausgetauscht werden.
    Das „Rissener Kaffee“ finde ich gut, nur – wie kommt er dort hin.

    Nun würde man denken, nimm dir doch ein Taxi, kostet 5 oder 10€. Weit gefehlt. Da stehen zwar am Rissener Bahnhof etliche Taxifahrzeuge, die Taxifahrer sind freundlich, wenn man sie direkt anspricht. Ruft man aber an, wird entweder ein Anruf nicht abgenommen, oder sie haben keine Zeit, und das seit Jahren. Die Fahrt innerhalb des Ortes ist offenbar zu kurz, nicht lukrativ genug. Auch vier Tage vor einem anstehenden, erforderlichen Termin will keine Taxe das Auftragsangebot annehmen, umliegende Taxiunternehmen eingeschlossen.

    Ich muss also aus der Nordheide 150km fahren, um meinen Vater 1,5km von seinem Zuhause z.B. zum Arzt zu fahren, oder Abends zum Vortrag beim Rissener Bürgerverein.
    Nicht, dass ich das nicht wollen würde, oder nicht mache wollte. Aber oftmals dauert eine Fahrt durch den Elbtunnel 1,5 bis zu 3Std. Oder Witterungsumstände verhindern eine Fahrt. Um pünktlich zu sein braucht man gute Nerven am Steuer. Ich denke und handele gerne umweltfreundlich – wenn möglich CO2 einsparend….

    Meine Anregung wäre, dass in Rissen ein Beförderungssystem eingerichtet wird, das Senioren und Rissener Bürger, die darauf angewiesen sind, z.B. speziell für Arztbesuche und Veranstaltungen eine Beförderung zu ermöglichen mit einem angemessenen Kostenbeitrag, insbesondere für Menschen, die keine Pflegestufe haben.

    Vielleicht geht es anderen älteren Personen ähnlich. Viele haben berechtigte Ängste am Abend in der Dämmerung und Dunkelheit – zur Winterzeit fast 5 Monate lang – die Wohnung zu verlassen, wegen möglicher Überfälle oder des nicht gesehen werdens, wenn sie selbst fallen und nicht alleine aufstehen können.

    Ich würde eine gezielte Umfrage seitens des Bürgervereins begrüßen,
    ob ein Interesse unter den Rissener Bürgern hinsichtlich einer individuellen Beförderung besteht.

    Grundsätzlich sehe ich natürlich das Taxiunternehmen in der Pflicht, die leider bisher nur enttäuschend ihre Berufsaufgabe dokumentiert haben.
    Hier könnte ich mir vorstellen, das der Rissener Bürgerverein sich bei dem Taxiunternehmen einsetzt, Beförderungen für Kurztouren innerhalb des Ortes, insbesondere für Senioren, einzurichten.
    Ein Beitrag zur Förderung der sozialen „Rissener Dorfgemeinschaft“.

    Ich Danke Ihnen für Ihre Anfrage, was Rissener Bürger „bewegt“ bzw. bewegen würde.

    Es grüßt Sie herzlich mit der Hoffnung auf Erfolg Ihrer Aktion

    Rosenberg

    • Sehr geehrte Frau Roenberg,

      wir sind im Bürgerverein bemüht, soziale Teilhabe zu ermöglichen. Dabei haben wir insbesondere Seniorinnen und Senioren im Blick. Vor ungefähr vier Jahren haben wir uns tatsächlich damit auseinandergesetzt, so ein ähnliches Beförderungssystem einzurichten, wie Sie es vorschlagen.

      Aus den von Ihnen angedeuteten Gründen kamen Taxen dafür leider nicht in Frage.

      Daher mündeten unsere Überlegungen nach Erkenntnis in eine Vielzahl von rechtlichen Hürden für einen selbst betriebenen Bus schließlich in die Etablierung einer Quartiersbuslinie, die nun seit Dezember 2018 zunächst als Pilotprojekt von den Verkehrsbetrieben Hamburg Holstein in Rissen betrieben wird. Es handelt sich um die Linie der Nummer 388.

      Ich vermute mal, dass Ihnen diese Linie bekannt ist, aber möglicherweise den Bedarf Ihres Vaters nicht deckt. Und natürlich ist mir auch klar, dass im hohen Alter die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sehr beschwerlich sein kann. Aber gerade mit den neuen Bussen, die geringere Barrieren aufweisen, könnte ja vielleicht auch für Ihren Vater – vielleicht mit einer Begleitung – eine Möglichkeit bestehen.

      Darum möchte ich Sie auf die Homepage des HVV aufmerksam machen, auf der Sie dazu weitere Informationen erhalten können. Und auch auf der Homepage des Bürgervereines können Sie zur Linie 388 Informationen erhalten und zwar einen Linienplan sowie auch ein Erklärvideo zur Linienführung einsehen: https://buergerverein-rissen.de/plan-der-quartiersbuslinie-388/

      Teilen Sie uns doch gerne mit, welche zusätzlichen Haltestellen Sie sich vorstellen könnten.

      Ich möchte allerdings abschließend betonen, dass wir uns gern noch einmal mit den örtlichen Taxenbetreibern in Verbindung setzen können, um auszuloten, inwieweit hier mehr Entgegenkommen bei kurzen Touren gezeigt werden kann.

      Mit freundlichen Grüßen
      Claus W. Scheide

      • Sehr geehrter Herr Scheide,

        vielen Dank für Ihre prompte Rückmeldung und Engagement zu dem Thema.
        Richtig ist Ihre Vermutung, dass die Linie 388 nicht den erforderlichen Anspruch meines Vaters erfüllen kann. Zu diesem erreichten Pilotprojekt möchte ich Ihnen aber gratulieren, für viele Rissener wird dieser Quartiersbus eine Bereicherung für Außenkontakte sein. Ältere Menschen erschließen sich damit einen größeren Wirkungskreis im gewünschten Umfeld.
        Die Gelegenheit das Taxiunternehmen in Rissen auf die Notwendigkeit von Kurzstreckenfahrten für ältere Menschen anzusprechen, wäre sicherlich noch einmal eine Chance die Geschäftsleitung auf das Thema zu sensibilisieren.
        Ich wünsche Ihnen für die Veranstaltung am kommmenden Montag einen gelungenen Abend!

        Mit freundlichen Grüßen
        Waltraut Rosenberg

  • Tolle Idee dieses Dorfgespräch!
    Ich wohne jetzt 20 Jahre in Wedel in der Moorwegsiedlung und arbeite in Stellingen, bin in Sülldorf aufgewachsen und habe 15 Jahre in Rissen gewohnt.
    -ich fühle mich jetzt von Rissen/ Hamburg förmlich ausgesperrt.
    – Sandmoorweg dicht und im Parkverbot!!! zugeparkt
    Sogar auf dem Fußweg im Parkverbot. Behinderte mit Rollstuhl müssen daher regelmäßig vom Fußweg auf die Straße !! Schwere LKW und Müllwagen und jetzt der Bus müssen regelmäßig auf den Fußweg ausweichen um die Verstopfung wegen viel zu engen Buchten, parkenden Autos und Gegenverkehr zu lösen. Wahnsinn!! Wer hat bloß diese Straße geplant ?
    – Brooksweg dicht und zugeparkt
    – Tinsdaler Kirchenweg erst Baustelle bzw. dicht und zugeparkt
    – Wedeler Landstraße besonders an Mülltagen einseitig oder auch beidseitig zum Berufsverkehr morgens Nadelöhr
    – Autal Bahnschranke und anschließend Ampel an B431, an der wegen dem Gegenverkehr der Rudolf- Br. Str. nur ca. 4 Autos gen Hamburg abbiegen können.
    – In Sülldorf wird die B431 immer mehr zum teuren Parkstreifen auf Kosten von Steuergeldern und Neubauten sparen Parkplätze auf eigenem Grundstück. Auto stehen dort tagelang unbewegt und behindern den Berufsverkehr (CO2 Anstieg..)
    – genauso Blankeneser Landstraße. Wieso wird dort auf den Magistralen das Dauerparken erlaubt ??

    – besonders problematisch wenn A23/ A7 mal wieder Stau ist die vielen Pendler aus Elmshorn Itzehoe Pinneberg. Abkürzen über Gnäterkuhlenweg / Sandmoorweg
    – mit Bahn und Bus ist mein Weg zur Arbeit 1:20 h , Mit Auto 40 – 50 Min. mit dem Rad 20 Km 1 h., geht aber leider nur selten.

    Und dazu dann immer mehr Neubaugebiete mit vielen 100 Wohnungen und zusätzlichen Autos aber offenbar völlig ohne Gedanken an die benötigte Infrastruktur und Straßen.

    Wenn schon alles dicht gemacht wird, dann bitte wenigstens die sog. Bundesstraßen 2 spurig freihalten und Parkverbote auch durchsetzen und Verstöße nicht jahrelang ignorieren. Wenigsten zum Berufsverkehr.

    Wo bleibt endlich das Konzept der Metropol Region ??
    Hamburg sperrt die Pendler aus!
    Hamburg und Wedel / Kr.Pinneberg müssen sich dringend endlich partnerschaftlich zusammensetzen und gemeinsam dafür sorgen dass Hamburgs so gern gesehene Fach-Arbeitskräfte aus dem Umland auch reibungslos zur Arbeit und zurück kommen.
    Verkehr Aussperren / behindern zu Gunsten der „neuen“ Rissener Anlieger geht garnicht! Schon garnicht mit privaten Beziehungen ( s. vor ein paar Jahren Brooksweg Zone 30 nur vor Haus Nr xx).

    Ich hoffe auf eine echte Bundesstraße. B431 auch zw. Wedel und Rissen 2spurig sowie auf einen Fahrrad Schnellweg von Wedel nach Rissen , ohne Schlaglöcher und Matsch., auf eine S Bahn die auch zuverlässig 2 Gleisig fährt und nicht andauernd ausfällt wegen regelmäßiger Weichenstörungen oder Baum / Person auf den Gleisen.

    Können ggf. Gelder vom Bund oder EU zum Ausbau der Metropol Region beantragt werden ?

  • Mit großem Interesse verfolge ich die städtebauliche und verkehrstechnische Entwicklung im Stadtteil HH-Rissen, die meines Erachtens aufgrund einiger Planungsfehler in früheren Jahrzehnten heute erheblichen (!) Korrekturbedarf ausweist. Die Verärgerung und der Frust der Vorrdner ist nachvollziehbar.

    Den Canyon oderirdisch 1:1 zu verlängern löst die Probleme nicht, man würde es lediglich ein paar Kilometer weiter nach Westen bzw. nach Wedel verlagern. Das kann nicht im Sinne der Verwendung von Steuergeldern und eines partnerschaftlichen Umgangs mit unserer Nachbargemeinde Wedel sein.

    Die S-Bahn-Taktung erhöhen löst das Problem leider auch nicht ansatzweise, da die meisten Züge kaum ausgelastet bzw. mit wenig bis gar keinen Fahrgästen an Bord unterwegs sind. Zudem löst die S-Bahn das Problem des als äußerst störend empfundenen LKW-Verkehrs nicht.

    Solange das Autofahren an sich nicht verboten oder staatlich reguliert wird (so weit muss es hoffentlich gar nicht kommen), werden Berufspendler von den Randbezirken und vom Umland aus weiterhin in der Mehrzahl das Auto als Verkehrsmittel wählen, davon kann man bei allen Überlegungen sicher ausgehen, zumal sich so die Fahrt zur Schule und/oder zur KITA gut integrieren lässt. Familien- und Berufsalltag eben!

    Entweder stellt man also eine leistungsfähige Querverbindung mit mindestens durchgehend vier Spuren unterirdisch her (Canyon überdeckeln und westlich davon als Tunnel) oder aber man baut die B431 zu einer echten Ortsumgehung nördlich um Rissen herum.

    Letzteres wäre wohl mit heutigem Landschafts- und Naturschutz kaum vereinbar. Die Tunnellösung dagegen hätte neben dem verbesserten Verkehrsfluss vor allem den enormen positiven Nebeneffekt, dass eine seit fast vierzig Jahre klaffende städtebauliche Wunde in Rissen geheilt würde und die nördliche und die südliche Stadtteilhälfte wieder zusammenwachsen könnten. Darüber hinaus könnten so die dringend benötigten Flächen für weitere Gewerbe, Einzelhandel und Wohnungsbau geschaffen werden und man hätte die Chance seit Jahren gewünschte Gemeinschaftsflächen im Ortskern anzusiedeln, was bislang am Mangel verfügbarer Freiflächen gescheitert ist. Wohnungs- und Gewerbebau dann allerdings nur unter Ausschluss von Flachdächern (!) und einer deutlichen Beschränkung hinsichtlich der Geschossigkeit (!), um weiteren architektonischen bzw. städtebaulichen Fehlentwicklungen wie im Niflandring oder am Nagelshof vorzubeugen. Mit dieser Art von fehlgestalteter Maximalverdichtung in HH-Rissen muss ein für alle Mal Schluss sein. Ich stimme meinen Vorrednern zu – sowas würde es in Blankenese niemals geben.

    Wichtig wäre allerdings, dass die Erreichbarkeit des alten bzw. neuen Zentrums nicht wie jetzt über Wohnstraßen erfolgt (Rissener Landstraße, Alte Sülldorfer Landstraße, Sülldorfer Brooksweg usw.) sondern direkt von der B431 aus – sonst hat man am Ende die gleiche Situation wie heute, dass der Verkehr nicht nur durch den Canyon sondern auch durch die Parallelstraßen rauscht.

    Ich bin gespannt was der Bürgerverein dazu zu beizutragen hat und freue mich über einen regen Austausch!

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